Zeiler

buchlesestundeHallo meine Lieben.

In letzter Zeit wurde ich des öfteren darauf angesprochen, das meine Zeiler zu schnell in den vielen Artikeln untergehen würden und es immer wieder eine kleine Herausforderung sei, sich diese erneut heraus zu suchen. Das möchte ich euch mit dieser Seite ein wenig einfacher gestalten, indem ich euch alle Zeiler welche ich im Blog veröffentlicht habe hier erneut vorstelle. Diese hängen nicht unbedingt zusammen und folgen nur einer chronologischen Folge der Veröffentlichung.

Meine Zeiler sind im Grunde ausgeschriebene und abgeschlossene Gedanken. Sie helfen mir dabei Ruhe zu finden, wenn mich mal wieder Etwas nächtelang beschäftigt. In vielen von ihnen stecken Stunden, Tage und sogar Wochen an Gedankenmaterial, was man wohl auf den ersten Blick gar nicht vermuten mag. Sie liegen mir darum besonders am Herzen.

Mit der Geschichte, welche ich schreibe stehen sie in so weit in Verbindung, dass ich sie als einleitende Zeilen für meine Kapitel benutze. Bevor ich ein neues Kapitel schreibe, mache ich mir in etwa Gedanken, welcher Zeiler dazu passen könnte. Habe ich einen Passenden zur Hand, schreibe ich das Kapitel so, das sie näher auf die Zeiler eingehen und meine Gedankengänge die zu Diesem geführt haben belichten. Das ist mal mehr, mal weniger offensichtlich.

Die Links zu den jeweiligen Artikeln findet ihr bei den Zeilern. Dort gibt es ab und an eine kleine Erklärung oder einen passenden Beitrag zu diesen. Meist lasse ich sie aber nur im Raum stehen und hoffe auf eure Gedanken, welche die Zeiler bei euch auslösen. Fühlt euch bitte frei sie zu Kommentieren und zu sagen, was ihr über sie denkt.

Herzliche Grüße, Euer Ben

Meine Zeiler

“Der Tod ist dem Ozean sehr ähnlich. Er ist eine uns fremde Umgebung und doch voll von Leben, von Existenzen. Von Existenzen die wir in ihrer Gänze niemals erkennen werden können. Um sie zu verstehen müssen wir den Ozean betreten. Um sie zu verstehen müssen wir zum Fisch werden. Wir müssen unsere bisherige Existenz hinter uns lassen, um zu verstehen.” – Aller Anfang wird schwer

“Bevor wir in dieses Leben gekommen sind, waren wir ungeschickte Engel die vom Himmel gefallen sind und Ihre Flügel nicht wiederfinden konnten. Und das, mein Liebes, ist der Grund warum wir uns manchmal so einsam, so unverstanden, ja so fehl am Platze auf dieser Welt fühlen.” – Ein Penny für eure Gedanken

“Was hätte mich schon auf den Wegen erwartet, welche ich nicht eingeschlagen habe? Letztendlich nur Vermutungen über das, was ich auf dem Weg getan hätte, welchen ich doch eigentlich gehe, statt des anderen Weges, über welchen ich ja so gerne spekuliere…” – Ein Penny für eure Gedanken

„Kinderaugen sehen die Dinge völlig anders. Alles ist neu und wunderbar. Wie sie wohl darüber denken, über das was sie jeden Tag entdecken… warum haben wir die Erinnerung daran wohl verloren? Warum haben wir die Fähigkeit verloren, die Welt genau so zu sehen, wie die ganz Kleinen? Was ist nur aus diesem besonderen Zauber geworden…“ – Ein Penny für eure Gedanken

„Wenn wir sind, beeinflussen wir allein durch diesen Umstand das Leben anderer Menschen. Nicht ein einziger Mensch, den wir in unser Leben lassen – sei es nur für einen Augenblick oder einen Atemzug – wird davon gänzlich unberührt bleiben. Darum sollten wir mit bedacht Leben und mit bedacht entscheiden, welche besonderen Menschen wir hereinlassen, in unser Leben.“ – Findlinge

„Die Erinnerung an die Vergangenheit ist eine Gratwanderung. Sie kann uns lähmen, unfähig machen Entscheidungen zu treffen, aus Angst vor den Konsequenzen. Doch sie kann uns auch beflügeln die kommenden Dinge besser zu gestalten. Oder aber uns zwingen, falsche Entscheidungen zu treffen, weil wir glauben die Zeit würde uns erdrücken und entrinnen.“ – Gedankenschreiben

„Was ist der Sinn des Lebens? Jeder, der sich vor diese Frage stellt, muss sich zwangsläufig auf die Suche nach einer Antwort begeben. Er wird erleben, zu erkennen, das sein Leben Veränderung mit sich bringt. Veränderungen, welche eine Antwort erwarten. Oder aber, eine Antwort erkennen, die zu wieder neuen Fragen führt.“ – Von mir, Euch und dem Blog

„Mit der Liebe, da ist es so eine Sache. Sie trifft uns in Seele, Herz und Geist gleichermaßen. Sie entführt uns aus der rationalen Welt und bringt uns in einen chaotischen Zustand der Träumerei. Und dennoch, sie bringt uns mehr Ruhe und Frieden, als unsere Vorstellungskraft sich auszumalen vermag.“ – Ein bisschen Liebe…

„Mit Liebe und Mühe geschrieben, es wurden sich Gedanken darüber gemacht. Sie entstehen mit viel Ruhe und Überlegung ohne jede Eile. Der Leser trägt sie oft tagelang bei sich, freut sich darüber, hält etwas in der Hand und liest sie immer wieder aufs Neue. Sie verbinden Menschen und kommen von Herzen. Briefe.“ – Bücherpost @Zeppinger /closed

“Schlaflos wenn die Gedanken rasen und kreisen. Lustlos. Motivationslos. Blind. Tagelang, Wochenlang, Jahrelang. Der Lohn ist er, der abgeschlossene Gedanke, irgendwann. Ein wertvolles Gut. Man legt ihn beiseite. Jederzeit abrufbar. Eine Bibliothek für ein ganzes Leben. Lebenserfahrung. Weisheit?” – Inspiration und Motivation

„Geld und Macht. Schönheit. Besitz. Dafür opfern sie auch ihre Persönlichkeit, die Menschen. Sie geben auf, worauf es doch am Ende ankommt. Das Einzige, was mit dem letzten Atemzug noch zählt. Wofür ist unser Leben gut, wenn nicht um sich eine Persönlichkeit zu erschaffen? Eine Persönlichkeit mit der man im Seelenfrieden die Lebensbühne hinter sich lassen kann. Wenn du in diesem Augenblick weiterziehen müsstest, wärst du dann im Reinen mit dir? Wie viel Zeit brauchst du noch?“ – Müssen wollen

“Wenn eines über den Glauben sicher ist: Er verändert sich. Er wandelt sich mit den Eindrücken, mit den Erfahrungen die wir im Laufe unseres Lebens mitnehmen. Er wandelt sich mit den Ideen, die kommen und den Gedanken, welche wir uns machen. Und manchmal sind diese eben so besonders, dass auch der Glauben plötzlich ganz besonders wird.” – Legendärste Rede aller Zeiten

„Es gibt ganz besondere Orte auf dieser Erde. Wir alle können in unserem Innersten spüren, wenn wir einen solch heiligen Ort betreten. Diese Tempel sind keine Bauwerke des Menschen, sondern weit mehr als das. Uralte Natur die nur unser menschlicher Sinn für Geborgenheit und Schönheit erspürt. Dort sind wir unserem Ursprung ganze nahe, wo auch immer dieser liegen mag.“ – Besondere Orte

„Der Mensch sieht was er betrachtet. Sein Wissen muss er begreifen. Er kennt was er erkennt. Ja sogar sein Gefühl wird erfühlt oder erspürt. All das muss sich der Mensch erarbeiten. Doch was ist mir dem Glauben? Wie entsteht glauben? Die Worte erglauben oder beglauben gibt es nicht in dem Zusammenhang.“ – Erlauben und Beglauben

Bild: Helvetica, „Buch 3“, CC-Lizenz (BY 2.0)
Quelle: http://www.piqs.de
Das Bild wurde von mir schmaler geschnitten.

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